Partikelmonitoring - Partikelfalle

Die Partikelfalle der Firma CleanControlling GmbH ist eine Weiterentwicklung der in der VDA 19 Teil 2, Technische Sauberkeit in der Montage – Umgebung, Logistik, Personal und Montageeinrichtung, beschriebenen Möglichkeit zur Überwachung von Luftpartikeln, die ein Korrelation zur tatsächlichen Belastung von Oberflächen möglich machen.
Sie dient der Bestimmung luftgetragener Partikelverunreinigungen bzw. zur Beobachtung des Partikelaufkommens an definierten Standorten.
 
Die Aufstellungsorte der Partikelfalle können innerhalb der Umgebungssauberkeit / Montageumgebung, der lokalen Umgebung im Zuführbereich des Montageprozesses sowie im direkten Montagebereich sein.
Die Aufstellungsgesichtspunkte sollten partikelrelevante Stellen mit Bezug zum ungeschützten von Interesse stehenden Bauteil darstellen.
Weitere Aufstellungsgesichtspunkte bieten sich entlang eines Hallenrasters zur Durchführung eines Hallenmonitorings, Untersuchung von Prozessen zu Charakterisierung von Partikelquellen, Fahrwege, Lagerplätze, Schleusenbereiche etc.
Die horizontale auszulegende Klebeschicht nimmt die Partikel auf und sedimentiert diese. Die Klebeschicht ist homogen, nicht glänzend sowie ohne Partikelvorbelastung. Die Klebeschicht ist vor der Aktivierung mit einer Schutzfolie versehen.
Die Partikelfalle besitzt eine spurlos entfernbare Befestigungsmöglichkeit sowie eine Beschriftungskarte.
Ein Deckel dient zum Verschließen und schützt die sedimentierten Partikel nach der erfolgten Deaktivierung. Eine Bedienungsanleitung ist auf der Rückseite der Partikelfalle aufgedruckt.
Die Auslegezeit beträgt 7-10 Tage.
Eine ergänzende, stereomikroskopische Auswertung mit der Anzahl und Größe der Partikel ab einer definierten Partikelgröße sowie eine Aufteilung in metallisch glänzende Partikel, nicht glänzende Partikel und Fasern ist möglich.
Ergänzt werden kann die Auswertung mittels einer Sauberkeits- oder Sedimentationszahl (auch Illigwert genannt). Dabei wird das Analyseergebnis (Partikelgrößenverteilung) in den einzelnen Partikelgrößenklassen mit einem Gewichtungsfaktor multipliziert und die gewichteten Partikelzahlen summiert. Durch die höhere Gewichtung der größeren Partikel wird dem wachsenden Schädigungspotential Rechnung getragen. Der so entstandene Summenwert wird auf eine Fläche von 1000 cm² normiert und auf eine Messzeit von
1 h bezogen. Das Ergebnis ist die sogenannte Sedimentationszahl. Die Verwendung der Sedimentationszahl hat den Vorteil das die Sedimentationsergebnisse durch eine vereinheitlichte Bezugsgrößen vergleichbar wird. Durch die Komprimierung der Ergebnisse auf eine Zahl pro Messstelle lassen sich die Ergebnisse besser dokumentieren und einfacher, auch bereichs- und werksübergreifend vergleichen, allerdings gehen dabei Detailinformationen verloren.
Die üblichen Grenzwerte der Sedimentationszahl sind im Restschmutzlabor < 50, im Sauberraum <200 und in der Motorenmontage < 400. Die nach Bauteilspezifikation maximal zulässige Partikelgröße wird der maximal zulässigen Sedimentationszahl für die Umgebungssauberkeit zur Bauteilproduktion zahlenmäßig gleichgesetzt (übliche vorgehensweise).
 

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